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Krautbrunnen vor dem RathausIm 18. Jh. nahm der Krautanbau (Weißkohl) seinen Anfang, der sich bald zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelte. So lieferten die Merkendorfer Krautbauern auch an das Markgrafenschloss nach Ansbach und die Sommerresidenz in Triesdorf. Merkendorfer Krautwägen fuhren 1790 bis in das heutige Württemberg. Zwar ging um 1970 der Krautanbau zurück, doch der Krautbrunnen vor dem historischen Rathaus, der eine Krautbäuerin und einen Krautbauern darstellt, erinnert in Gegenwart und Zukunft an die große Tradition des Krautanbaus in unserer Stadt.

Der Krautbrunnen wurde im Jahre 1991 von Frau Luise Kressel-Ofzky aus Ansbach geschaffen und in Bronze gegossen. Die Künstlerin war von dem Thema Merkendorfer Kraut so begeistert, dass sie zu unserem Stadtjubiläum ein "Merkendorfer Krautkochbuch" heraus gab. Dieses kann bei der Stadtverwaltung oder im Handel zum Preis von 15,- Euro erworben werden.

Heute bauen wieder einige Landwirte Kraut an. Ein Betrieb hat sich auf Krautanbau und Sauerkrautherstellung spezialisiert und vertreibt dieses gesunde und natürliche Nahrungsmittel als Direktvermarkter im weiten Umkreis an Gastwirtschaften und Geschäfte.


Im Rahmen des Frühlingsfestes 2001 fand die Wahl der Krautkönigin statt. 
Zur Merkendorfer Krautkönigin wurde gewählt:

Claudia Heinrich aus Merkendorf 

große Ansicht  

(Bild rechts: Merkendorfer Krautkönigin Claudia Heinrich mit 1. Bürgermeister Karl Huber)

Neujahrsempfang beim Bayerischen Ministerpräsidenten
Neujahrsempfang beim Bayerischen Ministerpräsidenten

Dr. Edmund Stoiber
in der Bayer. Staatskanzlei

am 10. Januar 2002

rechts: Merkendorfer Krautkönigin Claudia Heinrich
      

Neujahrsempfang in der Bayer. Staatskanzlei  
Neujahrsempfang in der Bayer. Staatskanzlei:

die "Königinnen" zusammen mit dem
Bayer. Innenminister Günther Beckstein.

links außen: Merkendorfer Krautkönigin Claudia Heinrich