Die Krautkoenigin

 



Kraut, das Powergemüse mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen
und mehr - erwartet Sie bei der

Merkendorfer Krautwoche

  • vom 17. bis 24. September 2011

» mehr Informationen / Programm

Tourist-Information
Marktplatz 1, 91732 Merkendorf
Telefon 09826/650-0, Telefax 09826/650-50
Internet: www.merkendorf.de
Email: stadt@merkendorf.de


 
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Die Kirchweih

die alljährlich in der ersten Septemberwoche stattfindet, ist wohl die Zeit, in der in Merkendorf das meiste Sauerkraut gegessen wird. Es ist eine alte Tradition, dass es schon am Mittwoch oder Donnerstag vorher "Metzelsuppe" oder "Schlachtschüssel" gibt. Die Bürger, die selbst nicht schlachten, holen sich, wie früher so auch heute noch, in eigenen Kannen und Töpfen die Kessel oder Metzelsuppe und die Siedewürste, das sind Blut und Leberwürste, nach Hause. Das Sauerkraut wird daheim selbst gekocht, denn da hat jede Hausfrau ihre eigene, spezielle Zubereitungsart.

Beim Wirt stellen sich zu Mittag schon die ersten Kirchweihgäste ein. Sie kommen aus nah und fern, um die frischen Schlachtplatten und das gute Kraut zu genießen. Es sind Tage des Frohsinns und der Heiterkeit.

In den Familien finden zur Kirchweih meist richtige Familientreffen statt. Die nach auswärts geheirateten Kinder kommen mit ihrem Nachwuchs heim, um am Kirchweihtreiben teilzunehmen. Eingeheiratete oder Zugezogene laden Eltern, Geschwister und Freunde ein. Besucher aus den Nachbarorten, viele Gäste, auch von weit her, erscheinen alljährlich zur Kirchweih und lassen sich's gut schmecken.

Die Wirte haben Hochbetrieb und man kann sich kaum vorstellen, wie viel Töpfe Sauerkraut da in den Küchen gekocht werden. Jede Menge Bratwürste, Knöchle, Schäufele, Blut und Leberwürste und das im Kraut mitgekochte Fleisch werden da verzehrt. Nachmittags gibt's dann nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern natürlich die bekannten, guten Kirchweihküchle. Am Abend geht's dann erst richtig los. Es wird getanzt, gegessen und getrunken, eben richtig Kirchweih gefeiert und so mancher ist dann natürlich nicht mehr "ganz gesund", und hier tut dann unser Sauerkraut wieder gute Dienste.

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